Bücherkisten für Schulbibliotheken packen, ein Nachbarschaftsfest planen oder Regenbogen-Plätzchen mit Neuköllner Kindern backen: Hier erzähle ich Engagementgeschichten, die mich geprägt haben, von meiner Suche nach einem neuen Ehrenamt und allem, was mir rund um das Thema Engagement begegnet.

Gärtnern lernen in Britz

Gärtnern lernen in Britz

Aus aktuellem Anlass aus dem Archiv: „Lernen mit allen Sinnen… mit Kopf, Herz und Hand!“, beim Gärtnern Flora und Fauna erforschen, ganzjährig die Natur erleben — und das mitten in der Großstadt Berlin. Neulich habe ich durch Zufall bei einer Preisverleihung erfahren, was es mit Gartenarbeitsschulen auf sich hat, die genau dies ermöglichen. Da ich seit einiger Zeit auf meinem Balkon gärtnerische Ambitionen hege, kam mir die Begegnung mit dem Preisträger „Förderverein der Gartenarbeitsschule ‚An der Kappe'“ (Spandau) und insbesondere dessen Suche nach neuen Freiwilligen sehr gelegen. Ein Ehrenamt, bei dem ich nebenbei etwas übers Pflanzen und Ernten lerne: genau das Richtige für mich.

Veganes Plätzchenbacken und ein Geständnis

Veganes Plätzchenbacken und ein Geständnis

Ideen für neue Beiträge habe ich viele, ein paar Textskizzen sind in Arbeit, trotzdem habe ich mir nach dem Launch meiner Website und meiner wunderbaren Fortbildung eine digitale Pause gegönnt. Nun geht’s weiter! Und zwar mit einem Text, der zwar nicht unmittelbar mit Engagement zu tun hat, an den ich mich aber heute morgen bei der Suche nach veganen Plätzchenrezepten erinnert habe: Mein Geständnis, dass meine persönliche Legende, ich sei bereits seit meinem vierten Lebensjahr konsequente Vegetarierin, nicht die ganze Wahrheit ist.

Bücher für alle!

Bücher für alle!

Märchen, Puzzle, Malbücher, Tiergedichte, Erstlesebücher, Bastelanleitungen, Atlanten, Comics, Spielkarten, Jugendbuchklassiker, Pixies, Brettspiele, Gruselbücher, Piratengeschichten und dank einer fürsorglichen Mutter auch Schulbücher für Mathe, Bio und Geschichte: Die fünf Bücherkisten vom Berliner Büchertisch sind vollgepackt mit Lesestoff und Spielen für alle Kinder hier im Ortolanweg 70.

Engagiertes Lesen: Vorlesetag und Lesepatenschaften

Engagiertes Lesen: Vorlesetag und Lesepatenschaften

Am Freitag, den 16. November, ist es wieder soweit: Der bundesweite Vorlesetag findet statt! Bisher wurden 6370 Aktionen angemeldet, die fürs Lesen begeistern möchten, 295 davon in Berlin (Stand: 11.11.2018). Große Veranstaltungen sind dabei ebenso gefragt wie Aktionen im kleinen Kreis: in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Buchhandlungen, aber auch an außergewöhnlichen Orten wie in Tiergärten und Bergwerken. Wer sich langfristiger in der Leseförderung engagieren möchte, kann es mit einer Lesepatenschaft probieren. Unterstützung und Fortbildungsangebote gibt es in Berlin zum Beispiel vom Bürgernetzwerk Bildung, der Bürgerstiftung Berlin oder Lesewelt e.V.
 

Neuer Job: Wie geht’s weiter mit den Engagementgeschichten?

Neuer Job: Wie geht’s weiter mit den Engagementgeschichten?

Plötzlich ist er da, der Vollzeit –Job! Mit Fahrzeiten sind das 50 Stunden in der Woche weniger Zeit für Blog und Ehrenamt. Wie geht‘s also mit den Engagementgeschichten weiter? Aufs Ehrenamt werde ich nicht verzichten. Noch viel weniger auf diesen Blog. Das heißt, ich muss mit meiner Zeit jonglieren: Neue Aufgaben und Dienstreisen stehen an, ich sortiere Nachbarschaftsprojekte und Ehrenämter neu und möchte dabei noch Zeit zum Schreiben für Blog und Gastbeiträge finden. Was bleibt? Was nicht?

Luftballons verteilen am Tag der deutschen Einheit

Luftballons verteilen am Tag der deutschen Einheit

Luftballons verschenken: Das war eindeutig die beliebteste Aufgabe unter den rund 170 Freiwilligen, die beim Fest zum Tag der deutschen Einheit in Berlin unterwegs waren. Auch ich durfte am 3. Oktober rund um das Brandenburger Tor und die Straße des 17. Junis „Nur mit euch“-Ballons verteilen. Andere Freiwillige überreichten Programmhefte, beantworteten Fragen oder zeigten den Weg zu Bühnen und Toiletten. Viele von Ihnen übernahmen sogar gleich mehrere Schichten!

Interview mit Wir von hier

Interview mit Wir von hier

Neulich durfte ich Maria von der Nachbarschaftsplattform Wir von hier ein paar Fragen rund um diesen Blog beantworten. Es ging darum, wieso ich mit engagementgeschichten.de online gegangen bin, warum es mir wichtig ist, mich in meiner direkten Nachbarschaft zu engagieren, wo es mir in Berlin am besten gefällt und welche Engagementgeschichte mich bisher am stärksten beeinflusst hat. Wir von hier will das Beste aus der lokalen Kultur zeigen und Vertrauen zwischen Nachbarinnen und Nachbarn schaffen.

Berliner Freiwilligentage: Schaufenster verschönern im Café VIA

Berliner Freiwilligentage: Schaufenster verschönern im Café VIA

Berliner Freiwilligentage, Berliner Engagementwochen, Woche des bürgerschaftlichen Engagements und dann würdigt auch noch der Bundespräsident beim Bürgerfest alle Menschen, die sich freiwillig engagieren. Im September häufen sich die Veranstaltungen rund ums Ehrenamt. Wer soll da noch durchblicken? Gemeinsame Sache aller ist es, Engagement in seiner ganzen Bandbreite sichtbar zu machen, Anerkennung zu zollen und zu motivieren, die Gesellschaft engagiert mitzugestalten. Ich habe dieses Jahr den Berliner Freiwilligentag beim Jugendmitgrationsdienst Café VIA verbracht.

Digital mobil im Alter — bald auch im Ortolanweg?!

Digital mobil im Alter — bald auch im Ortolanweg?!

Mit den Enkeln Videos anschauen, Fotos mit Nachbarinnen teilen, die nächste Busverbindung finden, einen Schrittzähler nutzen, das Gedächtnis trainieren, eine Einkaufsliste schreiben, den Wetterbericht abrufen, ein Lied aus der Jugend wiedererkennen: Das alles und noch viel mehr ist mit Apps auf einem Smartphone oder einem Tablet möglich. Bis alle Apps eingerichtet, die persönlichen Daten geschützt und die Finger geschickt genug für die kleinen Geräte sind, kann allerdings etwas Zeit vergehen. Da kann es für Einsteiger*innen schnell unübersichtlich werden werden. Unterstützung bietet das Projekt „Digital mobil im Alter“, das es mit etwas Engagement auch bald im Ortolanweg geben könnte.

Glittermonster zum Schulanfang

Glittermonster zum Schulanfang

Lesen, Schreiben, Rechnen lernen: Heute wurden viele Berliner Kinder eingeschult. In der Richardgrundschule in Neukölln gab es für die rund 110 Erstklässler*innen und ihre Familien ein tolles Fest mit Fußballhüpfburg, Tombola und Bewegungsspielen. Außerdem war der Berliner Büchertisch eingeladen, einen Basteltisch zu betreuen. Als gute Nachbar*innen kamen wir gerne vorbei. Wir, das waren ein Bundesfreiwilliger, eine Praktikantin und zwei Ehrenamtliche des Büchertisches.

„Yes — I volunteer!“ 40 engagierte Postkartengeschichten aus aller Welt

„Yes — I volunteer!“ 40 engagierte Postkartengeschichten aus aller Welt

Elza aus den Niederlanden macht regelmäßig mit ihrer hochaltrigen Nachbarin Ausflüge, die 15-jährige Russin Kate singt im Charity Choir, Lana aus London und Sharla aus Kanada laufen regelmäßig bei Charity Runs wie dem „Go21Walk“ mit und Prashant pflanzt in Indien Bäume. Rund 40 Postcrosser*innen haben mir in den letzten Jahren auf Postkarten erzählt, wie und wo sie sich ehrenamtlich engagieren. Neulich, am 30. Juli, am Weltpostkartentag, habe ich mir die Karten gepackt, bin in den Britzer Garten geradelt, habe sie dort noch einmal gelesen, sortiert und Notizen gemacht, um euch hier ihre Geschichten zu erzählen.

Fledermäuse, Biber, grünes Neukölln, Kräuter: Mein langer Tag der StadtNatur!

Fledermäuse, Biber, grünes Neukölln, Kräuter: Mein langer Tag der StadtNatur!

Fledermäuse in der Zitadelle Spandau, Biber im Tiergarten, Radtour durchs grüne Neukölln, Kräuterspaziergang in Britz: Ich habe einen fantastischen Langen Tag der StadtNatur verbracht. Dieses Jahr durfte ich mit Ehrenkarte bei dem Naturfestival dabei sein. Die Freikarte gab es als Anerkennung für mein Kurzzeitengagement für die Stiftung Naturschutz Berlin neulich bei einer Versandaktion und vergangenes Wochenende bei den Fledermaus-Führungen in der Zitadelle Spandau.

Neue Nachbarschaften in Britz (BENN)

Neue Nachbarschaften in Britz (BENN)

Planschbecken vor den Türen, bunte Balkonwände, kleine Apartments, Menschen aus 27 Nationen, spielende Kinder, alle grüßen sich freundlich: Ist das eine neue Ferienanlage? Schaut man genauer, merkt man schnell: Der Anschein trügt. Die neuen Nachbar*innen gehen arbeiten, sie lernen Deutsch und müssen oft von Behörde zu Behörde hasten. Zwar ist die Gemeinschaftsunterkunft Haarlemer Straße eine der angenehmeren ihrer Art. Aber auch sie ist umzäunt und Wachpersonal ständig präsent. Damit über den Zaun hinweg neue Nachbarschaften entstehen, wurde das Programm „BENN – Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ ins Leben gerufen.

Sommerfest im Ortolanweg: Freiwillige und Spenden gesucht!

Sommerfest im Ortolanweg: Freiwillige und Spenden gesucht!

Hüpfburg für die Kleinen, Bingo für die Alten, Zuckerwatte für Alle! Am 18. August findet auf dem Anger zwischen Ortolanweg, Ibisweg und Tränkeweg wieder ein Siedlungsfest statt. Wie beim Sommerfest 2017 wird das Ganze von einem ehrenamtlichen Festkommitee vorbereitet. Dieses Jahr ist es etwas anders zusammengesetzt als im vergangenen, aber genauso motiviert, für alle Nachbarinnen und Nachbarn ein schönes Fest zu gestalten. Das heißt, Getränke und Grillgut organisieren, einen DJ finden, Marktstände mieten, Pavillons aufbauen, Freiwillige motivieren, Plakate gestalten und vieles mehr. Ab sofort beginnt die heiße Phase, das heißt, alle zwei Wochen tagt der Festausschuss. Testbingorunde inklusive!

Perspektivenwechsel: Als Freiwillige beim Langen Tag der StadtNatur

Perspektivenwechsel: Als Freiwillige beim Langen Tag der StadtNatur

Samstagnacht in Pankow die Königin der Nacht im Gewächshaus bewundern und am nächsten Morgen um vier Uhr im Tiergarten Biber beobachten: Ob das realistisch ist? Koche ich in Wedding mit Giersch, dem „Schrecken vieler Gartenfreunde“, oder mache ich einen Rundgang im Landschaftspark Johannisthal? Baue ich in Prenzlauer Berg für den Nachbarschaftsgarten Unterkünfte für Käfer, Wildbienen und Co oder lerne ich etwas über Kräuter am Wegesrand in Britz? Fragen über Fragen! Wie auch immer die Antworten ausfallen werden: 2018 bin ich als Ehrenamtliche beim Langen Tag der StadtNatur dabei!

Welttag des Buches beim Berliner Büchertisch: Galerie der Lesezeichen

Welttag des Buches beim Berliner Büchertisch: Galerie der Lesezeichen

Monster, Aliens, Papageien, Schlangen, Einhörner, Bären: Zum Welttag des Buches am 23. April bastelten rund 60 Kinder aus dem Richardkiez beim Berliner Büchertisch Lesezeichen. Außerdem gab es ein Bücherquiz mit Gewinnen, eine Vorleseecke mit Spukgeschichten und natürlich das Rixdorfer Buchverschenkregal, aus dem sich jedes Kind ein Buch aussuchen und mitnehmen konnte.

OpenTransfer CAMP Digitalisierung in Stuttgart

OpenTransfer CAMP Digitalisierung in Stuttgart

„Heute Abend fahre ich im ICE mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause“, kündigte ein Teilnehmer des OpenTransfer CAMPs #Digitalisierung bei der Abschlussrunde an. Beim Schreiben dieses Beitrags ist es bereits Samstagmorgen, der Stuttgarter wizemann.space ist leer geräumt, die Plakate sind abgehängt, aber die enthusiastische Stimmung des Barcamps verbleibt auch bei mir noch ein Weilchen und mir geht’s genauso wie dem zufriedenen Teilnehmer. Ich lächle und denke: Die jeweils sechs Stunden Zugfahrt von Berlin nach Stuttgart und zurück haben sich gelohnt!

Als Engagementlotsin bei der Berliner Freiwilligenbörse

Als Engagementlotsin bei der Berliner Freiwilligenbörse

Über 1000 Engagementangebote, wie soll man sich da nur entscheiden? Bei welchen von 118 Ständen lasse ich mich beraten? Wo gibt es Kaffee? Wie funktioniert diese Ehrenamtspauschale? Wo kann ich ehrenamtlich Nachhilfe geben? Bei wem kann ich mich für Tiere engagieren? Wo ist Stand 50? Bei all diesen Fragen auf der 11. Berliner Freiwilligenbörse halfen rund 25 ehrenamtliche Engagementlotsinnen und –lotsen weiter. Ich war eine von ihnen.

Neuköllner EngagementZentrum eröffnet!

Neuköllner EngagementZentrum eröffnet!

Ab sofort haben engagierte Freiwillige, Nachbar*innen und Vereine aus Neukölln eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen und Themen rund ums bürgerschaftliche Engagement: Am 22. März 2018 wurde in der Hertzbergstraße 22 das Neuköllner EngagementZentrum (NEZ) eröffnet. Das Zentrum ist durch eine Kooperation des Bezirksamts Neukölln mit der AWO Berlin Kreisverband Südost e.V. und der Bürgerstiftung Neukölln entstanden. Das gemeinsame Ziel für das EngagementZentrum lautet „Ehrenamtliches Engagement durch hauptamtliche Strukturen stärken.“

Ehrenamt braucht Hauptamt, auch am Josefstag im Café VIA

Ehrenamt braucht Hauptamt, auch am Josefstag im Café VIA

Eben war noch die Schulklasse aus der benachbarten Schule zum Malen und Basteln da, direkt im Anschluss wird in Windeseile Kaffee gekocht und ein riesiger Topf Waffelteig zum Buffet geschleppt. Dort stehen Absprachen mit einem Schulsozialarbeiter an, im Büro nebenan wird noch schnell an einer Bewerbung gefeilt. Zwischendurch kommt die gute Seele der Gemeinde, ein langjähriger Ehrenamtlicher, vorbei, bekommt ein Waffelherz in die Hand gedrückt und wird überredet, auf einen Kaffee zu bleiben. Am 19. März war Tag der offenen Tür im Jugendmigrationsdienst Café In Via. Natürlich gilt auch hier: Ehrenamt braucht Hauptamt!

Feierstimmung für alle: ein Jahr Berliner Büchertisch in Neukölln!

Feierstimmung für alle: ein Jahr Berliner Büchertisch in Neukölln!

Neulich abends gab es ganz unterschiedliche Gründe für die bunte Truppe vom Berliner Büchertisch in der Villa Rixorf zu feiern. Allein aus meiner Zaungast-Perspektive als Teilzeit-Freiwillige kenne ich viele: Neue großzügige Räume sind gefunden, ein Umzug mit Tausenden von Büchern ist überstanden, erste Kooperationen sind vereinbart und ein Verschenkregal ist eröffnet. Bestimmt gibt es noch weitaus mehr Gründe zu feiern. Alle zusammen ergeben sie eins: Der Büchertisch ist nach einem Jahr gut in Neukölln angekommen! Im Mittelpunkt des Abends standen außerdem die Ehrenamtlichen des Büchertisches. Gut die Hälfte des Büchertisch-Teams sind nämlich freiwillige Mitarbeiter*innen.

„Zukunftsgestalter. Jung, wild und engagiert“. So war (für mich) das #otc18

„Zukunftsgestalter. Jung, wild und engagiert“. So war (für mich) das #otc18

Tolle Energie, neue Blickwinkel und Gedanken, engagierte Menschen, gegenseitige Unterstützung und Anerkennung, lebendige Sessions und Teilnehmer*innen, die bis zum finalen Gruppenfoto bleiben: Bei so viel positivem Feedback in der Abschlussrunde kann eigentlich nur eines vorher stattgefunden haben: ein openTransfer CAMP der Stiftung Bürgermut — diesmal in Kooperation mit der Stiftung Bürger für Bürger und mit dem Hashtag #otc18. Die wichtigste Zielgruppe des Barcamps waren diesmal Engagierte zwischen 18 und 30. Was ich da zu suchen hatte? Ich durfte Teil des wunderbaren Orga-Teams sein!

Freinet-geschult fürs Engagementzentrum Neukölln

Freinet-geschult fürs Engagementzentrum Neukölln

Freiwillige und NGOs zusammenbringen, dabei helfen Engagementplattformen wie die Freiwilligendatenbank mit bundesweiten Angeboten oder Vostel mit Engagementmöglichkeiten in Berlin, Köln und München. Auch Freiwilligenagenturen arbeiten mit Datenbanken. Nicht nur, um ihre Engagementangebote nach außen zu tragen, sondern vor allem, um ihr Freiwilligenmanagement zu strukturieren und zu vereinfachen. Viele von ihnen arbeiten mit Freinet-Online, einer Software, die vor rund zehn Jahren programmiert und seitdem stetig verbessert und an die Entwicklungen der Engagementförderung angepasst wird. Auch das Engagementzentrum Neukölln wird damit arbeiten.

Wenn durch Ehrenamt Freundschaft entsteht (Jugendmigrationsdienst „Café VIA“)

Wenn durch Ehrenamt Freundschaft entsteht (Jugendmigrationsdienst „Café VIA“)

Jonas und David sind richtig gute Freunde. Kennengelernt haben sich der Informatikstudent David und der angehende Bauingenieur Jonas vor rund zwei Jahren über ihr Ehrenamt beim Jugendmigrationsdienst „Café VIA“ in Wedding.
Beim Rosenkohlquiche haben sie mir erzählt, was ihr Engagement und ihre Freundschaft ausmacht und wie das Ehrenamt sogar ihren Berufsweg beeinflusst.

Engagierte Nachbarinnen: Anna, die Schöffin

Engagierte Nachbarinnen: Anna, die Schöffin

Immer im Stress zwischen Job und Familie — und dennoch hat meine Nachbarin Anna ein verbindlicheres Ehrenamt übernommen als ich es mir für mich je vorstellen könnte: Sie ist Schöffin am Landgericht Berlin. Für einen Prozesstag werden die ehrenamtliche_n Richter_innen im Notfall sogar mal aus dem Urlaub eingeflogen. 2018 stehen in Berlin Schöffenwahlen für die nächste Amtsperiode (2019 bis 2023) an. Anna hat mir deshalb erzählt, welche Erfahrungen sie als Schöffin gemacht hat.

Rixdorfer Weihnachtsmarkt

Rixdorfer Weihnachtsmarkt

Freiwillig würde ich nie an einem Samstag zwischen 16 und 19 Uhr über den Rixdorfer Weihnachtsmarkt schlendern. Vor ein paar Jahren noch als Geheimtipp gehandelt, scheint er mittlerweile der beliebteste adventliche Treffpunkt Neuköllns zu sein und zeichnet sich neben beschaulicher Atmosphäre vor allem durch gedrängte Menschenmassen aus. Mit seinen ausschließlich gemeinnützigen Ausstellern bleibt er aber mein liebster Weihnachtsmarkt. Als ehrenamtliche Standbetreuerin um so mehr.

Nur für Kinder: Bücher zum Verschlingen in Rixdorf!

Nur für Kinder: Bücher zum Verschlingen in Rixdorf!

Was ein schönes Nikolausfest! Am 6. Dezember 2017 eröffnete der Berliner Büchertisch ein Buchverschenkregal exklusiv für Kinder und Jugendliche und bot rund 100 Kindern aus benachbarten Grundschulen und einer Kita ein volles Programm rund ums Buch. Dabei wuselten die Kinder gruppenweise durch die Räume des Berliner Büchertischs und stießen dabei auf ein Bücherquiz, eine Vorleseecke, eine Bastelstation und natürlich auch auf das Verschenkregal selbst, aus dem sich die jungen Leser_innen gleich ein Buch mitnehmen konnten.

Engagementberatung in Neukölln

Engagementberatung in Neukölln

Wer sich in Neukölln über Ehrenamt informieren möchte, hat bald eine neue Anlaufstelle: Anfang 2018 eröffnet in Rixdorf in der Hertzbergstraße 22 ein neues Engagementbüro. Am Internationalen Tag des Ehrenamts wurde seine künftige Arbeit vorgestellt. Die Freiwilligenagentur in spe hat sich vorgenommen, über Engagement in Neukölln zu informieren und zu beraten, engagierte Akteur_innen zu vernetzen, gemeinsame Struktur aufzubauen, ein Leitbild zur Ehrenamtskultur in Neukölln zu entwickeln und das Engagement von Unternehmen zu fördern.

Wenn aus Freundschaft Ehrenamt entsteht: Blickwinkel e.V.

Wenn aus Freundschaft Ehrenamt entsteht: Blickwinkel e.V.

Gegründet von einer Freundin aus der Oberstufe kann der kleine, aber feine Blickwinkel e.V. auf zehn Jahre Nach- und Hausaufgabenhilfe für Kinder und Jugendliche rund um die Neuköllner Sonnenallee zurückblicken. Bei Blickwinkel entstehen Zukunftspläne Dieses Jahr gibt es dafür 3.000 Euro aus dem Penny-Förderkorb. Und aus Freundschaft entspringt schnell einmal ein Ehrenamt, das man nicht erwartet hat.

Wiederentdecktes Engagement beim Berliner Büchertisch

Wiederentdecktes Engagement beim Berliner Büchertisch

Ich bin auf der Suche nach einem Ehrenamt, um dadurch engagierte Berliner Projekte kennenzulernen und neue Engagementbereiche für mich zu entdecken. So zumindest der Plan, so zumindest mein Blog-Thema. Nun hält mich allerdings ein altes Ehrenamt mit vielseitigen Aufgaben auf Trab! Aktuelle Aufgaben: Bücher für Schulbibliotheken aussuchen, an Infoständen Auskunft geben sowie Backen und Basteln für den Rixdorfer Weihnachtsmarkt.

Stippvisite beim IGA-Volunteersprogramm

Stippvisite beim IGA-Volunteersprogramm

Ehrenamt auf einer Gartenausstellung? Das klang für mich, seit neustem Balkongärtnerin, spannend. Zum ersten Mal erfuhr ich von dem Volunteersprogramm der Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Sommer 2015 am Rande einer Veranstaltung der bagfa. Trotz der weiten Anfahrt von Neukölln nach Marzahn-Hellersdorf habe ich mich hochmotiviert in das Online-Anmeldeformular der Freiwilligenagentur eingetragen. Nach einiger Zeit kam dann die Einladung der Koordinatorin des Programms zum ersten Kennenlerngespräch.

Bloggen für den Berliner Büchertisch

Bloggen für den Berliner Büchertisch

Regelmäßige Termine für ein Ehrenamt einzuhalten ist für mich nicht in jeder Lebensphase einfach: Schwankende Arbeitszeiten, wechselnder Stundenumfang und das Bedürfnis, am Wochenende Ausflüge raus aufs Land zu machen oder mich der Buchbinderei zu widmen, sind manchmal schwer vereinbar mit wiederkehrenden wöchentlichen Terminen. Was hingegen immer geht, ist das Schreiben von Blogbeiträgen. Mal Ideen während einer Busfahrt notieren, mal abends auf dem Sofa den Text ausarbeiten. Dazu kehre ich immer wieder zurück.

Lobhudelei: Stiftung Bürgermut

Lobhudelei: Stiftung Bürgermut

Meine Begegnungen mit der Stiftung Bürgermut waren punktuell, aber immer wieder Inspiration und Motivation für mich, daher singe ich hier eine kleine Lobhudelei: Bisher konnte ich an zwei openTransferCAMPs teilnehmen. Viel zu wenig für dieses tolle Veranstaltungsformat, denn das Team der Stiftung Bürgermut schafft es auf ganz großartige Weise, eine gute und vor allem wertschätzende Atmosphäre zu schaffen, bei denen sich engagierte Initiativen und Projekten kennenlernen, austauschen und vernetzen können.

Feuer und Flamme für Friedrichshain kocht

Feuer und Flamme für Friedrichshain kocht

Kürbissuppe, geröstete Nüsse, marokkanische Eier, Möhrencurry, Oregano-Tomaten-Butter, gedünstete Kokosäpfel, geschmorter Camembert an Aprikosen, Butterreis, dazu eine vegane Variante zu allen Gerichten: Am letzten Wochenende wurde geschlemmt! Genießen durften diese wunderbaren Speisen zwölf Mitglieder des Friedrichshain kocht-Teams auf einem Kunsthof im brandenburgischen Fläming. Zwei Tage lang beschäftigten sich elf Frauen und ein Mann damit, Interviews mit über 50 Friedrichshainer Menschen und Projekten zu hören, zu lesen, zu transkribieren, zu kürzen und zu redigieren. Sie suchten Fotos aus, verfassten Einleitungstexte und veganisierten Rezepte.

Wo alles begann: Dublin Mini-Marathon 2004

Wo alles begann: Dublin Mini-Marathon 2004

2003: Studium vorbei, Magisterzeugnis in der Hand, noch keine berufliche Perspektive. Durch Zufall bin ich in ein Praktikum in einen kleinen Kreuzberger Verein, Freunde alter Menschen, gerutscht. Dort lernte ich, dass PR keine Werbung ist und Öffentlichkeitsarbeit auch für sinnstiftende Arbeit, für soziale Projekte betrieben werden kann. Als sich herausstellte, dass der Verein international vernetzt ist, ergriff ich die Möglichkeit, für ein Jahr als „full-time-volunteer“ also als Vollzeitfreiwillige nach Dublin zu „Friends of the Elderly“ zu gehen, um als Freiwilligenkoordinatorin junge Engagierte und alte Menschen zusammenzubringen, Tagesausflüge und Feste zu koordinieren.