Überaschungsbücherpakete vom Berliner Büchertaxi

Überaschungsbücherpakete vom Berliner Büchertaxi

Virtuelle Osterspaziergänge, Frühlingsgedichte per Videochat oder digitale Kaffeekränzchen – in den letzten Wochen hieß es rund um die Uhr: Online-Beschäftigungen recherchieren, ausdenken und empfehlen. Doch auf die einfache Idee, einfach mal wieder auf dem Balkonstuhl ein Buch zu lesen, darauf mussten mich erst die Kolleginnen vom Berliner Büchertisch bringen. Zu groß ist sonst der Reiz von Internet, Streaming, Gaming und Co.

„In Wangen bleibt man hangen“ – Digital-Kompass-Eröffnung mit Familienanschluss

„In Wangen bleibt man hangen“ – Digital-Kompass-Eröffnung mit Familienanschluss

„Bei unserer Hochzeit haben wir uns versprochen, gastfreundlich zu sein.“ Ein rührender Satz und einer, den meine Gastfamilie in Wangen im Allgäu bis heute, über 30 Jahre später, beherzigt. Wie ich zu einer Gastfamilie im baden-württembergischen Westallgäu komme? Am 31. Januar galt es, einen Digital-Kompass Standort zu eröffnen und diesmal mit Familienanschluss inklusive!

Gemeinsam fit und gesund in der Nachbarschaft

Gemeinsam fit und gesund in der Nachbarschaft

Der Rücken schmerzt, die Stimmung schwankt, die Hüften werden breiter: Die beste Medizin dagegen ist Sport — am besten in Gemeinschaft! Zusammen macht es mehr Spaß, die Muskeln zu trainieren oder sich auszutoben. Gemeinsam fällt es leichter, den inneren Schweinehund zu überwinden. Wenn dann auch noch alles kostenlos und direkt in der Nachbarschaft möglich ist, dann gibt es im Ortolanweg bald keine Ausreden mehr für einen fitteren und gesünderen Lebensstil: Dank Nachbarschaftsfonds und engagierter Nachbar*innen wird unser Sportraum neu ausgestattet.

Confessiones carnem

Confessiones carnem

Ideen für neue Beiträge habe ich viele, ein paar Textskizzen sind in Arbeit, trotzdem habe ich mir nach dem Launch meiner Website und meiner wunderbaren Fortbildung eine digitale Pause gegönnt. Nun geht’s weiter! Und zwar mit einem Text, der zwar nicht unmittelbar mit Engagement zu tun hat, an den ich mich aber heute morgen bei der Suche nach veganen Plätzchenrezepten erinnert habe: Mein Geständnis, dass meine persönliche Legende, ich sei bereits seit meinem vierten Lebensjahr konsequente Vegetarierin, nicht die ganze Wahrheit ist.

Kleiner Anton in Gründau: alle Generationen unter einem Dach

Kleiner Anton in Gründau: alle Generationen unter einem Dach

Gründau – Lieblos, das ist einer jener Ortsnamen, den ich noch aus der Radiowerbung kenne, die während meiner Schulzeit in Hessen auf HR 3 und FFH in Dauerschleife lief. Lieblos, wer möchte schon in einem Ort wohnen, der zwar ein großes Möbelhaus hat, aber Lieblos heißt, dachte ich damals. Der Name klingt zwar besser als Darmstadt oder Eiterfeld, aber wenn schon skurrile Ortsnamen, dann doch besser so etwas wie Linsengericht oder Erbsengericht. 2019, viele Jahre später durfte ich mir dank eines neuen Standortes des Digital-Kompass selbst ein Bild von Gründau machen.

Film to go – Juni: Einmal nicht dabei, sofort etwas verpasst! (Book Club)

Film to go – Juni: Einmal nicht dabei, sofort etwas verpasst! (Book Club)

Im Juni war ich gar nicht bei Film to go dabei. Betreibt man Öffentlichkeitsarbeit, gehört es allerdings dazu, über Veranstaltungen zu berichten, an denen man gar nicht teilgenommen hat. Hier im Blog verzichte ich in der Regel darauf. Da aber einige Nachbar*innen gerne nachschauen, wie es beim letzten Film to go war, versuche ich mich nun doch damit. Dank der Hinweise unseres Film-to-go-Koordinatoren Werner wird es schon gelingen.

Meine erste Vertreterversammlung

Meine erste Vertreterversammlung

„Sie haben das Ohr dicht an den Menschen in Ihrer Nachbarschaft, aber gleichzeitig auch die ganze Genossenschaft im Blick“, hieß es im Flyer zur Vertreterwahl meiner Wohnungsbaugenossenschaft 1892 eG. „Passt wie die Faust aufs Auge auf dich“, meinte eine Nachbarin zu mir und da Mitbestimmen immer besser als Meckern ist, ließ ich mich für die Vertreterwahl aufstellen, wurde gewählt und berichte euch hier, wie meine erste Vertreterversammlung für mich war.

Ach, mein bauerngarten!

Ach, mein bauerngarten!

Sind Newsletter noch up to date oder werden sie nur weggewischt? Eine in der Online-PR-Welt immer wieder gern diskutierte Frage. Ein Newsletter, auf den ich mich schon am Donnerstag freue, obwohl er erst am Samstag erscheint, ist das Gartentelegramm vom bauerngarten. Dort schaue ich sogar Wochen später noch einmal hinein, um mich an die Fruchtfolge der einzelnen Beete, an die nächsten Workshoptermine oder an die Bilder, die zeigen, wie verschiedene Keimlinge aussehen, zu erinnern. Ich lese sogar regelmäßig im Forum mit und freue mich, wenn jemand was vom Standort Mette schreibt. Ach überhaupt, der bauerngarten. Meine beste Entscheidung im letzten Herbst war es, dort eine Parzelle zu pachten.

Von Startschwierigkeiten bis Game of Thrones im Nachbarschaftsgarten

Von Startschwierigkeiten bis Game of Thrones im Nachbarschaftsgarten

Game of Thrones im Nachbarschaftsgarten? Ja! Seit Juni! Bis dahin war ein langer Weg zu beschreiten: Die Gartensaison 2019 startete holprig. Nach der ersten Planungsrunde hieß es zunächst, die Reste vom Vorjahr zu sichten, kurz zu bewundern und dann gnadenlos zu entfernen. Im Vorfrühling konnten wir uns im Blumenbeet über Hyazinthen, Tulpen, Schwertlilien, über Zierlauch und Krokusse freuen. Weitaus langsamer ging es in den Gemüsebeeten voran: Die kalten Tage im Mai, gefräßige Amseln und überlagertes Saatgut hatten Ernteerfolge lange auf sich warten lassen. Außerdem stellten ein Austritt, eine Handoperation, neuer Nachwuchs, Dienstreisen und lange Arbeitstage die Garten-AG hinsichtlich des Gießplans auf die Probe. Doch dann spielte sich alles ein und der Hochsommer kann kommen!