Confessiones carnem

Confessiones carnem

Ideen für neue Beiträge habe ich viele, ein paar Textskizzen sind in Arbeit, trotzdem habe ich mir nach dem Launch meiner Website und meiner wunderbaren Fortbildung eine digitale Pause gegönnt. Nun geht’s weiter! Und zwar mit einem Text, der zwar nicht unmittelbar mit Engagement zu tun hat, an den ich mich aber heute morgen bei der Suche nach veganen Plätzchenrezepten erinnert habe: Mein Geständnis, dass meine persönliche Legende, ich sei bereits seit meinem vierten Lebensjahr konsequente Vegetarierin, nicht die ganze Wahrheit ist.

Kleiner Anton in Gründau: alle Generationen unter einem Dach

Kleiner Anton in Gründau: alle Generationen unter einem Dach

Gründau – Lieblos, das ist einer jener Ortsnamen, den ich noch aus der Radiowerbung kenne, die während meiner Schulzeit in Hessen auf HR 3 und FFH in Dauerschleife lief. Lieblos, wer möchte schon in einem Ort wohnen, der zwar ein großes Möbelhaus hat, aber Lieblos heißt, dachte ich damals. Der Name klingt zwar besser als Darmstadt oder Eiterfeld, aber wenn schon skurrile Ortsnamen, dann doch besser so etwas wie Linsengericht oder Erbsengericht. 2019, viele Jahre später durfte ich mir dank eines neuen Standortes des Digital-Kompass selbst ein Bild von Gründau machen.

Film to go – Juni: Einmal nicht dabei, sofort etwas verpasst! (Book Club)

Film to go – Juni: Einmal nicht dabei, sofort etwas verpasst! (Book Club)

Im Juni war ich gar nicht bei Film to go dabei. Betreibt man Öffentlichkeitsarbeit, gehört es allerdings dazu, über Veranstaltungen zu berichten, an denen man gar nicht teilgenommen hat. Hier im Blog verzichte ich in der Regel darauf. Da aber einige Nachbar*innen gerne nachschauen, wie es beim letzten Film to go war, versuche ich mich nun doch damit. Dank der Hinweise unseres Film-to-go-Koordinatoren Werner wird es schon gelingen.

Meine erste Vertreterversammlung

Meine erste Vertreterversammlung

„Sie haben das Ohr dicht an den Menschen in Ihrer Nachbarschaft, aber gleichzeitig auch die ganze Genossenschaft im Blick“, hieß es im Flyer zur Vertreterwahl meiner Wohnungsbaugenossenschaft 1892 eG. „Passt wie die Faust aufs Auge auf dich“, meinte eine Nachbarin zu mir und da Mitbestimmen immer besser als Meckern ist, ließ ich mich für die Vertreterwahl aufstellen, wurde gewählt und berichte euch hier, wie meine erste Vertreterversammlung für mich war.

Ach, mein bauerngarten!

Ach, mein bauerngarten!

Sind Newsletter noch up to date oder werden sie nur weggewischt? Eine in der Online-PR-Welt immer wieder gern diskutierte Frage. Ein Newsletter, auf den ich mich schon am Donnerstag freue, obwohl er erst am Samstag erscheint, ist das Gartentelegramm vom bauerngarten. Dort schaue ich sogar Wochen später noch einmal hinein, um mich an die Fruchtfolge der einzelnen Beete, an die nächsten Workshoptermine oder an die Bilder, die zeigen, wie verschiedene Keimlinge aussehen, zu erinnern. Ich lese sogar regelmäßig im Forum mit und freue mich, wenn jemand was vom Standort Mette schreibt. Ach überhaupt, der bauerngarten. Meine beste Entscheidung im letzten Herbst war es, dort eine Parzelle zu pachten.

Von Startschwierigkeiten bis Game of Thrones im Nachbarschaftsgarten

Von Startschwierigkeiten bis Game of Thrones im Nachbarschaftsgarten

Game of Thrones im Nachbarschaftsgarten? Ja! Seit Juni! Bis dahin war ein langer Weg zu beschreiten: Die Gartensaison 2019 startete holprig. Nach der ersten Planungsrunde hieß es zunächst, die Reste vom Vorjahr zu sichten, kurz zu bewundern und dann gnadenlos zu entfernen. Im Vorfrühling konnten wir uns im Blumenbeet über Hyazinthen, Tulpen, Schwertlilien, über Zierlauch und Krokusse freuen. Weitaus langsamer ging es in den Gemüsebeeten voran: Die kalten Tage im Mai, gefräßige Amseln und überlagertes Saatgut hatten Ernteerfolge lange auf sich warten lassen. Außerdem stellten ein Austritt, eine Handoperation, neuer Nachwuchs, Dienstreisen und lange Arbeitstage die Garten-AG hinsichtlich des Gießplans auf die Probe. Doch dann spielte sich alles ein und der Hochsommer kann kommen!

Berliner Freiwilligenbörse 2019

Berliner Freiwilligenbörse 2019

„Es ist unglaublich, wie positiv die Atmosphäre hier ist und wie inspirierend die Menschen sind“, lobte Sawsan Chebli, Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement, zur Berliner Freiwilligenbörse 2019. „Wenn ich das hier sehe, dann habe ich so viel Mut für Berlin und für das Zusammenleben in der Stadt. Ich finde es ganz großartig was hier passiert.“ Und tatsächlich: Besser kann man die Stimmung auf der Freiwilligenbörse kaum zusammenfassen. Selten lasse ich daher einen Besuch im Roten Rathaus aus, wenn im Frühling jedes Jahr aufs Neue die Freiwilligenbörse ansteht – und das aus ganz unterschiedlichen Anlässen.

Neu Schloen: Dienstreisen, wo andere Urlaub machen

Neu Schloen: Dienstreisen, wo andere Urlaub machen

Neu Schloen, das ist ein winziger Ort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, acht Kilometer entfernt von Waren an der Müritz. In den nächsten zwei Jahren werde ich öfters dort sein, denn ich darf für den Digital-Kompass die Schloener Online-Füchse betreuen. Die Online-Füchse sind Leuchtturm der BAGSO 2018, Preisträger des Goldenen Internetpreises 2017, Finalisten der Google Impact Challenge 2016, also preisgekrönte Vorreiter, wenn es um das Thema Digitalisierung und Alter geht. Am 24. Mai war ich das erste Mal vor Ort und begeistert!

Film to go – Mai: Sehnsüchtig erwartet – Der Vorname (2018)

Film to go  – Mai: Sehnsüchtig erwartet – Der Vorname (2018)

Schon bei der ersten Einladung zum Nachbarschaftskinoabend „Der Vorname“ (2018) gab es weitaus mehr Anmeldungen als bei sonstigen Film-to-go-Abenden und sogar mehrfaches und ausdrückliches Lob für die Filmauswahl der Nachbarin im gastgebenden Ibisweg 13. Groß war daher die Enttäuschung als der Filmabend im Februar ausfallen musste, weil die DVD damals noch nicht veröffentlicht war. Drei Monate später war der Film in Videotheken erhältlich und dem Nachbarschaftskino stand nichts mehr im Wege. Rund 30 Nachbarinnen und Nachbarn verteilten sich auf Sofas, Stühlen und sogar der Treppe des Atriums im Ibisweg. Sogar meine Kollegin, die in der Nachbarschaft wohnt, kam vorbei.