Basteln, Spielen, Lesen, Toben

Dafür gibt’s für die Kinder im Ortolanweg 70 einen eigenen Raum. Damit wieder Leben in das seit Monaten verwaiste Spielzimmer einkehrt, bewilligte die Wohnungsbaugenossenschaft unseren Projektantrag und stellt Geld für neue Möbel, für Bücherkisten und für eine Kreativwerkstatt mit regelmäßigen Bastelrunden zur Verfügung.

Vergangenen Samstagvormittag schraubten und hämmerten von elf bis vierzehn Uhr bis zu fünfzehn kleine und große Nachbarinnen und Nachbarn Regale, Stühle und einen Tisch zusammen und richteten den Gemeinschaftsraum neu ein. Besonders wichtig neben Platz für Einhornsammlung, Puppenhaus und Kuscheltiere: eine Leseecke, in der ab und an auch Erwachsene schmökern dürfen, und viel Platz zum Basteln.

Ob drei Jahre oder 40+, alle halfen mit

Die Kleinsten sortierten Schrauben, die Größeren wetteiferten, wer die Nägel mit höchstens drei Schlägen einhämmern kann, und die Erwachsenen versuchten, die Bauanleitungen vom Möbelmarkt möglichst fehlerfrei zu befolgen. Zwischendurch fachsimpelten zwei Nachbarn über Hartmetall-Steinbohrer und Bohrmaschinen und auch Hund Benji stattete dem Toberaum einen Besuch ab.

Am Abend war der Raum bereits in Kinderhand und zwei dreijährige mit Sicherheitshelm ausgerüstete Baumeister verweigerten neugierigen Erwachsenen den Zutritt: „Ey, das ist unser Raum!“

Sofa oder Sitzsäcke?

Bevor im neuen Lese-Bastel-Spielzimmer das erste gemeinsame Weihnachtsbasteln stattfindet, stehen noch einige Aufgaben an: Ein Besuch beim Berliner Büchertisch, um dort vier Kisten Bücher und Spiele abzuholen, ein Besuch im Möbelhaus, um Lampen, Kisten und Gardinen zu kaufen, und die wohl schwerste Entscheidung: Sofa oder Sitzsäcke?

Nachbarschaftliches Hämmern und Schrauben
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