Im Oktober oder, wie mein phänologischer Gartenkalender sagt, im Vollherbst, ging das Gemeinschaftsgärtnern im Ortolanweg langsam, aber sicher in die Winterpause über. Anfang des Monats traf sich die Garten-AG noch einmal an einem Samstagnachmittag für einen größeren Arbeitseinsatz, um Beikräuter und Verwelktes zu entfernen, die Hecke zu schneiden, die letzten Cosmea-Sträußchen zu pflücken und natürlich um gemeinsam Pause zu machen. Laub und ein paar Zweige blieben liegen, damit sich, so hoffen wir, im Winter Igel in unserem Garten einquartieren. Am letzten sonnigen Oktobertag werkelte die wohl fleißigste Nachbarschaftsgärtnerin Jutta noch einmal alleine im Garten, stutzte den mehltaubefallenen Mangold, rettete den Endiviensalat vor Läusen und Schnecken und steckte sage und schreibe 240 Zwiebeln. Jetzt müssen im November nur noch die Gartenmöbel eingepackt und die Beerensträucher geschnitten werden, dann kann unser kleiner, liebgewonnener Nachbarschaftsgarten für 85 Tage in die winterliche Ruhepause gehen. Die Garten-AG trifft sich weiterhin einmal im Monat, um das Gartenjahr 2019 zu planen, und spätestens ab März gibt es auch wieder neue Gartenbeiträge hier im Blog zu lesen.

 

Herbsteindrücke

 

Abgärtnern und Vorfreude aufs Frühjahr 2019: Nachbarschaftsgarten im Oktober
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