Leinwand in einem bepflanzten Atrium

 

So viele Gäste gab es schon lange nicht mehr im Atrium des Ortolanwegs 70:

Rund 30 Nachbar*innen waren am letzten Samstag im Januar zu Besuch, um bei der „Film to go“-Premiere (mobiles Siedlungskino) dabei zu sein. Zur Auswahl standen der Oskar-Abräumer „La La Land“, „Lachsfischen in Jemen“ und „Fack ju Göthe“.

Ab halb sechs bauten Werner, Michael und Peter vom Filmteam Leinwand, Boxen und den Rest der Technik im Nachbarhaus, wo an Weihnachten die Generalprobe der Filmreihe stattgefunden hatte, ab und im Premierenhaus wieder auf. Kurzfristige Hilfe bekamen sie zum Stühle Rücken und Putzen von einer Familie aus dem Erdgeschoss (Danke, Anna und Co.!). Um halb sieben machten sich die Filmfreundinnen aus der Seniorenwohnanlage mit Filmteammitglied und Haussprecherin Renate auf den Weg zum Ort des Geschehens. Kurz vor sieben wurden die letzten Sitzkissen organisiert und Gläser für mitgebrachten Wein improvisiert. Pünktlich um sieben ging es mit der Wahl des Wunschfilms los. Sowohl „Lachsfischen in Jemen“ als auch „La La Land“ hatte viele Fans. Mit 14 gegen 10 Stimmen setzte sich der Musicalfilm durch.

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Während Tanzeinlagen und „lovely night“ wurde Popcorn für Alle durch die Reihen gereicht. Dabei spiegelten sich allerdings die lauen Sommernächte der Romanze nicht im Atrium wider. Mit der Zeit wurde es recht frostig, da konnte auch die hier im Haus noch nicht auf Gäste eingestellte Heizung nicht viel ausrichten. Wer eine Decke dabei hatte, war klar im Vorteil. Leider waren für einige der „Lachsfischen-in-Jemen“-Fraktion die Temperaturen zu frisch und die Bilder allzu kitischig, um die ganzen zwei Stunden auszuharren.

Lessons learned

Um Frost und Enttäuschung zu vermeiden, vorheizen und einen Film festlegen.

Toll!

Die Frauen vom Frauenwohnprojekt haben sich bereits für den 24. März als Gastgeberinnen des übernächsten Filmabends angeboten und eine Nachbarin aus dem Ibisweg kann sich im Sommer ihren Garten als Freiluftkino vorstellen — statt Liebesschnulze dann allerdings „Gladiator“ und auf jeden Fall mehr Action.

 

Schnappschüsse

 

Film to go – Januar: „Lovely night“ mit kalten Füßen
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